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Informationen zum Portal

„De Guichet“ („Guichet“) ist ein Internet-Portal, das den Informationsaustausch mit staatlichen Stellen vereinfachen soll, indem es schnellen und benutzerfreundlichen Zugang zu allen Informationen und Dienstleistungen von staatlichen Einrichtungen gewährt. Die Website wird von der Regierung des Großherzogtums Luxemburg angeboten und besteht aus zwei Teilen:

  • dem Bereich „Bürger“, der vom Staatlichen Zentrum für Technologie und Information (Centre des technologies de l'information de l'Etat- CTIE) betreut wird, einer Behörde, die dem Ministerium für den öffentlichen Dienst und die Verwaltungsreform (Ministère de la Fonction publique et de la Réforme administrative) unterstellt ist;
  • dem Bereich „Unternehmen“, der von der Direktion Unternehmenspolitik (Direction de la Politique d'Entreprise) des Ministeriums für Wirtschaft und Außenhandel (Ministère de l'Économie et du Commerce extérieur) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für den Mittelstand und den Fremdenverkehr (Ministère des Classes moyennes et du Tourisme) sowie in Partnerschaft mit der Handelskammer (Chambre de Commerce), der Handwerkskammer (Chambre des Métiers) und der FEDIL - Business Federation Luxembourg betrieben wird. Bei diesem Bereich handelt es sich um Version 2 des Einheitsportals für Unternehmen- www.entreprises.lu.

Die Website ist beim Zentrum für Informationstechnologien des Staates (CTIE) beherbergt.

Der Guichet ist entsprechend der Nutzerlogik aufgebaut und bietet sowohl Bürgern als auch Unternehmen:

  • einfachen und transparenten Online-Zugang zu Informationen und Dienstleistungen des Staates;
  • eine Beschreibung der wichtigsten Verwaltungsverfahren;
  • Formulare zum Herunterladen, die zum Teil elektronisch signiert an die zuständige Stelle zurückgeschickt werden können;
  • Online-Anwendungen zur Durchführung elektronischer Behördengänge.

eLuxembourg: eine Initiative der Regierung

Das Ziel von eLuxembourg ist es die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien dem Bürger und der Verwaltungsreform zugänglich zu machen.

Der virtuelle "Schalter" ist integraler Bestandteil der Projekte der elektronischen Regierung. Die elektronische Regierung ist einer der wichtigsten Hebel der Staatsmodernisierung.

Es handelt sich um ein globales und kohärentes Konzept, das die Entmaterialisierung des Informationsaustauschs zwischen Staat und Bürger zum Ziel hat und dessen Umsetzung unter der Verantwortung des Ministers des öffentlichen Dienstes und der Verwaltungsreform steht in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen Ministerien.

Die eingeleiteten Initiativen im Rahmen der elektronischen Verwaltung sind auf schnellere, einfachere und wirtschaftlichere Beziehungen mit den Benutzern ausgerichtet. Folgende Ziele sollen dabei erreicht werden:

  • alle Bürger, Unternehmen, Schulen und Verwaltungen an der Informationsgesellschaft teilhaben lassen und ihnen den Online-Zugang ermöglichen
  • die neuen Technologien den Bürgern und Unternehmen zur Verfügung stellen
  • den Zugriff auf das Wissen durch die neuen Informationstechnologien unterstützen
  • dafür sorgen dass dieser Gesamtprozess zur sozialen Integration beiträgt und die soziale Kohäsion verstärkt.

Bezugsmodell Renow (Normalisierungsreferenzen)

Renow ist das Bezugsmodell der Websites-Normalisation der Regierung Luxemburgs. Das Portal für Ehrenamt ist in diesem Rahmen verwirklicht worden.

Renow ist ein Wegweiser und ein Beistand in Bezug auf die Webqualität der öffentlichen Verwaltungen die ein Portal oder eine Website ins Leben rufen wollen. Es beruht auf gesammelten Erfahrungen im Rahmen der Webprojekte der Regierung seit den letzten 5 Jahren (mehr als 80 Websites wurden im Rahmen der Charta angelegt seit 2002) sowie auf der Fortentwicklung der anerkannten Normen auf internationaler Ebene.

Renow beruft sich auf zahlreiche Normalisationsaspekte, unter anderem :

  • Qualitätsstandards für sämtliche staatliche Websites (funktionnelle Aspekte, gemeinsame Funktionalitäten - z.B. "Kontakt", "Feed-back", etc.
  • Ergonomie- und Zugänglichkeitsstandards, Aspekte der Informationsarchitektur, Aspekte des funktionnellen Designs und der Graphik - mit der Instandsetzung einer "Corporate identity"
  • Aspekter technischer Natur, mit der Einrichtung einer zentralen Infrastruktur), Projektmanagement-Aspekte, und eine Anpassung (oder "Tailoring") des Bezugsmodells für Projektmanagement QUAPITAL-HERMES.

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