Eine finanzielle Beihilfe für den Bau eines Niedrigenergie-/Passivhauses beantragen (PRIMe HOUSE)

Letzte Änderung dieser Seite am 24-01-2014

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Die Bestimmungen gelten für Investitionen und Dienstleistungen, für die vor dem 31. Dezember 2012 einschließlich eine Rechnung ausgestellt wurde.

 

Zur Durchführung von Investitionsprojekten, die die rationelle Energienutzung und die Erschließung erneuerbarer Energiequellen zum Ziel haben, gewährt das Umweltministerium (Ministère de l'Environnement) Privatpersonen Subventionen. Durch diese finanzielle Beihilferegelung des Staates für Privatpersonen, die in Energiesparmaßnahmen für Gebäude investieren, wird insbesondere der Bau von Gebäuden mit hoher Energieeffizienz, vor allem von Passivhäusern gefördert.

Um den rationellen Einsatz von Energie und die Erschließung erneuerbarer Energiequellen zu fördern, gewährt der Staat bis 31. Dezember 2012 eine Finanzbeihilfe, die „PRIMe HOUSE“, für Neubauten der Klasse A (Passivhaus) und B (Niedrigenergiehaus).

Die diesbezüglich förderungsfähige Fläche kann bis 200 m² für ein Einfamilienhaus und bis 120 m² für ein Mehrfamilienhaus betragen. Für darüber hinausgehende Flächen wird keine Förderung gewährt.

Hinweis: Die PRIMe HOUSE kann nur für Gebäude innerhalb des Großherzogtums Luxemburg gewährt werden.

Formulare / Online-Dienste

Erledigen Sie Ihren Vorgang:

  • Indem Sie das Formular herunterladen

    Demande de subventions pour économie d'énergie (PRIMe HOUSE)
    Aide pour nouvelle maison (basse énergie / passive) à performance énergétique élevée (PRIMe HOUSE)

Zielgruppe

Privatpersonen, die ein neues Wohngebäude (Ein- oder Mehrfamilienhaus) mit hoher Energieeffizienz errichten können diese Beihilfe beantragen.

Voraussetzungen

Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein, damit der Antrag zulässig ist:

  • Vorlage eines gültigen Energiepasses, aus dem hervorgeht, dass das Gebäude die 3 Kriterien (in den Bereichen Nutzwärme, Primärenergie und CO2-Emission) für die angestrebte Effizienzklasse erfüllt;
  • Konformitätsbescheinigung gemäß der Vorschrift über die Gebäudehülle und die technischen Anlagen für die angestrebte Effizienzklasse;
  • Einbau einer Anlage für kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnungssystem;
  • Dichtetest des Gebäudes unter Beachtung der folgenden Kriterien:
    • Niedrigenergiehaus: n50 < 1,0 1/h ;
    • Passivhaus: n50 < 0,6 1/h;
  • keine fest installierte Klimaanlage;
  • Energieberatung (fakultativ).

Neue Wohngebäude müssen den im Terminplan mit den maximalen Energieverbrauchskennwerten für eine kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz von Wohngebäuden festgelegten Mindestanforderungen in Sachen Energieeffizienz entsprechen.

Terminplan für eine kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz von Wohngebäuden
Daten, an denen die neuen Wohngebäude den festgelegten Anforderungen in Sachen Energieeffizienz entsprechen müssen Wärmeschutzklasse Energieeffizienzklasse
1. Juli 2012 C B
1. Januar 2015 B A
1. Januar 2017 A A

Folglich müssen neue Wohngebäude, für die nach dem 1. Juli 2012 eine Baugenehmigung eingereicht wird, in der Regel der Wärmeschutzklasse C und der Energieeffizienzklasse B entsprechen.

Jedem Antrag auf Baugenehmigung für den Bau eines neuen Wohngebäudes ist eine Berechnung der Energieeffizienz sowie ein Energiepass beizufügen, der Energieeffizienzklassen für Gebäude von A (beste Klasse) bis I (schlechteste Klasse) vorsieht.

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Vorgehensweise und Details

Antragstellung

Die Anträge auf finanzielle Förderung sind jeweils bis zum 1. März des Jahres, das auf den Abschluss der Bauarbeiten folgt, an die Umweltbehörde (Administration de l’environnement) zu richten. Bei Mehrfamilienhäusern ist ein einziger Antrag einzureichen.

Der Antrag auf finanzielle Förderung beim Bau eines neuen Hauses mit hoher Energieeffizienz umfasst Folgendes:

  • die entsprechenden Rechnungen für die beantragten Finanzbeihilfen mit Aufgliederung und Quittungsstempel oder separatem Zahlungsbeleg.
Da jeder Antrag je nach Wahl des Eigentümers oder Architekten verschiedene Bereiche betreffen kann, sind den verschiedenen Datenblättern gegebenenfalls zusätzliche Unterlagen beizufügen, die in den Formularen angegeben sind.

Tabelle der Finanzhilfen

Subventionen für Niedrigenergiehäuser und Passivhäuser
    NiedrigenergiehausPassivhaus
Einfamilienhausbis 150 m² 45 Euro/m² 160 Euro/m²
150 m² bis 200 m² 27 Euro/m² 105 Euro/m²
Wohnung als Teil eines Mehrfamilienhauses, Gesamtfläche unter 1.000 m²bis 80 m² 40 Euro/m² 139 Euro/m²
80 m² bis 120 m² 25 Euro/m² 87 Euro/m²
Wohnung als Teil eines Mehrfamilienhauses, Gesamtfläche über 1.000 m²bis 80 m² 34 Euro/m² 99 Euro/m²
80 m² bis 120 m² 21 Euro/m² 57 Euro/m²

Für die Zinsvergünstigung bzw. -subvention werden Hypothekendarlehen bis zu jeweils 50.000 Euro je Wohnung berücksichtigt, die nach dem 1. Januar 2009 und ausschließlich zur Durchführung eines oder mehrerer Investitionsvorhaben aufgenommen wurden, das bzw. die unter die Beihilferegelung zur Förderung der rationellen Energienutzung und Erschließung erneuerbarer Energiequellen fallen. Diese Zinsvergünstigung bzw. -subvention kann nur auf Vorlage der quittierten Rechnungen erfolgen, aus denen hervorgeht, dass das Darlehen für die vorgenannten Zwecke verwendet wurde.

Bestimmte Gemeinden gewähren zusätzliche Beihilfen zu den staatlichen Beihilfen für die Einsparung von Energie und für erneuerbare Energien. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde, ob solche Beihilfen verfügbar sind.

Zuständige Kontaktstellen

1, avenue du Rock'n'Roll
L-4361 - Esch-sur-Alzette
Großherzogtum Luxemburg
Tel: (+352) 40 56 56-1
Fax (+352) 48 50 78

Öffnungszeiten
von 8.30 bis 11.30 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr