Die luxemburgische Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erlangen

Letzte Änderung dieser Seite am 29-10-2012

Mit dem Erwerb der luxemburgischen Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erhält der Ausländer die Rechtsstellung eines Luxemburgers mit sämtlichen damit verbundenen Rechten und Pflichten.

Aufgrund des Prinzips der doppelten Staatsangehörigkeit kann der Bewerber künftig unter bestimmten Bedingungen die luxemburgische Staatsangehörigkeit erlangen, ohne seine ursprüngliche Staatsangehörigkeit aufgeben zu müssen.

warningBitte beachten Sie, dass die Formulare, die im Kasten „Zugehörige Formulare und Dokumente“ aufgeführt sind, persönlich bei der Wohnsitzgemeinde zusammen mit allen anderen gesetzlich vorgeschriebenen Belegen vorzulegen sind.

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Erledigen Sie Ihren Vorgang:

Zielgruppe

Jeder Ausländer, der die gesetzlichen Voraussetzungen für die Einbürgerung und nicht für eine Wiedereinbürgerung erfüllt, kann eingebürgert werden.

Die Eheschließung mit einem luxemburgischen Staatsangehörigen entbindet keinesfalls von der Pflicht, das übliche Einbürgerungsverfahren zu durchlaufen.


Voraussetzungen

Um für die Einbürgerung zugelassen zu werden, muss der Bewerber die nachstehenden gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen erfüllen:

  • er muss zum Zeitpunkt der Einreichung des Einbürgerungsantrags das 18. Lebensjahr vollendet haben;
  • er muss bei der Einreichung des Einbürgerungsantrags seit mindestens 7 Jahren in Folge im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis sein und seinen tatsächlichen Wohnsitz in Luxemburg haben. Bei Bewerbern, die in Luxemburg als Flüchtlinge im Sinne der am 28. Juli 1951 unterzeichneten Genfer Flüchtlingskonvention über die Rechtsstellung der Flüchtlinge anerkannt wurden, wird der Zeitraum zwischen dem Tag der Einreichung des Asylantrags und dem Datum der Anerkennung des Flüchtlingsstatus durch den zuständigen Minister einem erlaubten Aufenthalt im Sinne des Gesetzes gleichgestellt. Als Nachweis ist eine Bescheinigung der Einwanderungsbehörde (Direction de l'Immigration) des Ministeriums für auswärtige und europäische Angelegenheiten (Ministère des Affaires étrangères et européennes) vorzulegen;
  • die Voraussetzung der strafrechtlichen Unbescholtenheit erfüllen. Die Einbürgerung kann einem Bewerber verweigert werden, der:
    • im Rahmen seines Einbürgerungsantrags falsche Angaben gemacht, wichtige Fakten verschwiegen oder in betrügerischer Absicht gehandelt hat;
    • entweder im In- oder Ausland wegen eines Verbrechens und/oder zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung von einem Jahr oder mehr verurteilt wurde, wobei der dieser Verurteilung zugrundeliegende Tatbestand auch nach luxemburgischem Recht eine strafbare Handlung darstellen muss, und wenn seine Strafe gegebenenfalls, außer im Falle einer Rehabilitierung, weniger als 15 Jahre vor Einreichung des Einbürgerungsantrags endgültig vollstreckt wurde.
Um die doppelte oder mehrfache Staatsangehörigkeit zu erwerben, muss sich der Bewerber im Vorfeld bei den zuständigen Behörden seines Herkunftslandes/seiner Herkunftsländer (z.B. Botschaft oder Konsulat) erkundigen, ob er im Falle des Erwerbs der luxemburgischen Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung die ausländische(n) Staatsangehörigkeit(en) behalten kann.

Im Vorfeld zu erledigende Schritte

Um für die Einbürgerung zugelassen zu werden, muss der Bewerber die nachstehenden Voraussetzungen erfüllen:

  • er muss die mündliche Prüfung in der luxemburgischen Sprachebestanden haben. Von dieser Sprachprüfung befreit sind Bewerber, die:
    • mindestens 7 Jahre ihrer Schulzeit in Luxemburg absolviert haben, und zwar entweder an einer öffentlichen Schule oder an einer Privatschule, an der die Lehrpläne der öffentlichen Schulen gelten. Als Nachweis sind Bescheinigungen der zuständigen Dienststellen der Gemeinden, in denen der Bewerber die Grundschule besucht hat, Bescheinigungen der von ihm besuchten weiterführenden Schulen oder beglaubigte Fotokopien seiner Schulzeugnisse vorzulegen;
    • vor dem 31. Dezember 1984 über eine Aufenthaltserlaubnis für Luxemburg verfügten und seit diesem Tag oder länger dort wohnen. Als Nachweis sind Wohnsitzbescheinigungen der jeweiligen Gemeinden vorzulegen;
  • er muss an den Kursen zur Staatsbürgerkundeteilgenommen haben. Von dieser Teilnahme befreit sind Bewerber, die:
    • mindestens 7 Jahre ihrer Schulzeit in Luxemburg absolviert haben, und zwar entweder an einer öffentlichen Schule oder an einer Privatschule, an der die Lehrpläne der öffentlichen Schulen gelten. Als Nachweis sind Bescheinigungen der zuständigen Dienststellen der Gemeinden, in denen der Bewerber die Grundschule besucht hat, Bescheinigungen der von ihm besuchten weiterführenden Schulen oder beglaubigte Fotokopien seiner Schulzeugnisse vorzulegen;
    • vor dem 31. Dezember 1984 über eine Aufenthaltserlaubnis für Luxemburg verfügten und seit diesem Tag oder länger dort wohnen. Als Nachweis sind Wohnsitzbescheinigungen der jeweiligen Gemeinden vorzulegen.

Fristen

Die Einbürgerung wird innerhalb einer Frist von 8 Monaten ab der Einbürgerungserklärung durch Erlass des Justizministers bewilligt oder verweigert Diese Frist gilt nicht im Falle einer Aussetzung des Einbürgerungsverfahrens.

Kosten

Sämtliche dem Einbürgerungsantrag beigefügten Unterlagen müssen wie folgt mit Gebührenmarken versehen werden:

  • 4 Euro für Personenstandsurkunden;
  • 2 Euro für sonstige Dokumente.

Die Dokumente werden bei der Einreichung des Einbürgerungsantrags automatisch von der Gemeinde entsprechend abgestempelt.

Vorgehensweise und Details

Modalitäten für den Antrag auf Erwerb der luxemburgischen Staatsangehörigkeit

Der Bewerber muss einen datierten und unterzeichneten Antrag auf Einbürgerung an den Justizminister richten. Hierzu kann er das vom Justizministerium (Ministère de la Justice) bereitgestellte Formular verwenden.

Obwohl der Einbürgerungsantrag an den Justizminister zu richten ist, muss ihn der Bewerber persönlich mit allen anderen vorzulegenden Unterlagen bei seiner Wohnsitzgemeinde abgeben.

Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und der Einbürgerungsantrag sowie alle erforderlichen Unterlagen vorliegen, beurkundet der Standesbeamte die Einbürgerungserklärung. Er leitet den Antrag direkt und unverzüglich an das Justizministerium weiter.

Die Prüfung der Unterlagen erfolgt durch die Staatsangehörigkeitsabteilung (Service de l'Indigénat) des Justizministeriums. Im Falle eines Strafverfahrens gegen den Bewerber kann jedoch eine Aussetzung des Einbürgerungsverfahrens angeordnet werden.

Per Erlass bewilligt der Justizminister die Einbürgerung oder lehnt sie ab. Die Einbürgerung wird am Datum des Ministerialerlasses wirksam. Der Erlass wird dem Bewerber zugestellt.

Der Bewerber muss seinem Antrag die Belege im Original beifügen. Kann das Original nicht beigebracht werden, kann er eine Kopie des Originals beifügen. Unterlagen, deren Inhalt sich ändern kann, müssen neueren Datums sein.

Unterlagen, deren Inhalt sich ändern kann, müssen neueren Datums sein. Gegebenenfalls müssen die Unterlagen von einem vereidigten Übersetzer entweder ins Französische oder ins Deutsche übersetzt werden. Der Bewerber muss sämtliche Unterlagen einreichen, die zur Prüfung seines Antrags für notwendig erachtet werden.

Dem Antrag auf Einbürgerung beizufügende Belege

Zur Bekräftigung seines Antrags muss der Einbürgerungsbewerber die nachstehenden Unterlagen vorlegen:
  • einen vom Bewerber unterzeichneten und an den Justizminister gerichteten Einbürgerungsantrag (ebenfalls auf der Internetseite des Justizministeriums in der Rubrik Informationsblätter und Formulare verfügbar);
  • eine Geburtsurkunde des Bewerbers, ausgestellt von dem Standesbeamten der zuständigen Gemeinde;
  • gegebenenfalls die Geburtsurkunden der minderjährigen Kinder des Bewerbers;
  • einen Lebenslauf-Fragebogen. Der Antragsteller muss:
    • die Standardvorlage für den Lebenslauf-Fragebogen verwenden (ebenfalls verfügbar auf der Internetseite des Justizministeriums - Rubrik Informationsblätter und Formulare);
    • diese Vorlage vollständig und wahrheitsgemäß ausfüllen;
    • den Lebenslauf-Fragebogen unterzeichnen und das Datum der Unterzeichnung angeben;
    • die Informationsnotiz zum Lebenslauf-Fragebogen unterzeichnen und das Datum der Unterzeichnung angeben;
  • Bescheinigungen, die die erforderliche Aufenthaltsdauer in Luxemburg belegen. Diese Bescheinigungen sind vom Bürgermeister- und Schöffenkollegium der Gemeinden auszustellen, in denen der Bewerber während der erforderlichen Aufenthaltsdauer gewohnt hat. Diese Bescheinigung wird anschließend bei der Registerstelle der Eintragungs- und Domänenverwaltung (Administration de l’enregistrement et des domaines) eingetragen. Bestimmte Gemeinden, darunter die Stadt Luxemburg, kümmern sich um diese Formalität.
  • eine Kopie des Reisepasses des Bewerbers (Drittstaatsangehörige müssen eine beglaubigte Kopie vorlegen). Bewerber, die in Luxemburg als Flüchtlinge im Sinne der am 28. Juli 1951 unterzeichneten Genfer Flüchtlingskonvention über die Rechtsstellung der Flüchtlinge anerkannt wurden, können eine Bescheinigung über die Rechtsstellung als Flüchtling abgeben. Diese Bescheinigung wird von der Einwanderungsbehörde (Direction de l'Immigration) des Ministeriums für auswärtige und europäische Angelegenheiten (Ministère des Affaires étrangères et européennes) ausgestellt.
  • einen vom Strafregisteramt der Generalstaatsanwaltschaft ausgestellten Auszug aus dem luxemburgischen Strafregister (Führungszeugnisses 2);
  • dem Strafregisterauszug vergleichbare Dokumente, falls der Bewerber im Ausland gewohnt hat. Diese Dokumente dürfen nur von den zuständigen Behörden des Herkunftslandes sowie der Länder ausgestellt werden, in denen der Bewerber ab seinem 18. Lebensjahr während der 15 Jahre vor dem Einbürgerungsantrag gewohnt hat. Bewerber, die in Luxemburg als Flüchtlinge im Sinne der am 28. Juli 1951 unterzeichneten Genfer Flüchtlingskonvention über die Rechtsstellung der Flüchtlinge anerkannt wurden, sind von der Pflicht zur Vorlage solcher Dokumente befreit;
  • eine Bescheinigung über die bestandene Prüfung zur Bewertung der mündlichen Sprachkompetenz im Luxemburgischen. Das Nationale Spracheninstitut (Institut national des langues - INL) ist damit beauftragt, die mündliche Kommunikationskompetenz im Luxemburgischen im Hinblick auf die Zulassung zur Einbürgerung zu prüfen und zu bescheinigen. Um nähere Auskünfte über die Prüfung zur Bewertung der Sprachkenntnisse in gesprochenem Luxemburgisch und zur Anmeldung zu dieser Prüfung zu erhalten, kann der Antragsteller sich an das INL wenden:
    Adresse: 21, boulevard de la Foire, L-1528 Luxemburg
    Telefonnummer: (+352) 26 44 30-1
    Faxnummer: (+352) 26 44 30-330
    E-Mail-Adresse: secretariat@insl.lu

Die Kosten für den Sprachtest und die Luxemburgischkurse können unter bestimmten Bedingungen anhand eines speziellen Formulars, das datiert und unterschrieben an die Staatsangehörigkeitsabteilung des Justizministeriums zu schicken ist, erstattet werden. Weitere Informationen hierzu sind dem entsprechenden Merkblatt zu entnehmen (ebenfalls verfügbar auf der Internetseite des Justizministeriums - Rubrik „Staatsangehörigkeit”).

  • eine Bescheinigung über die Teilnahme an den Kursen in Staatsbürgerkunde (die Teilnahme ist kostenlos). Für die Veranstaltung der Kurse in Staatsbürgerkunde, die für die Zulassung zur Einbürgerung zu besuchen sind, ist die Abteilung für Erwachsenenbildung (Service de la Formation des Adultes) des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend (Ministère de l’Education nationale, de l'Enfance et de la Jeunesse) zuständig. Der Bewerber muss an mindestens 3 Kursen teilnehmen. Es gibt keine Prüfung am Ende der Kurse: es wird anhand einer Anwesenheitsliste eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.

Pflichtkurse:

  • Die Grundrechte der Bürger und das öffentliche Leben;
  • Die staatlichen Institutionen Luxemburgs.

Sonstige Kurse (der Bewerber muss mindestens einen Kurs aus den nachstehend aufgeführten Themenbereichen auswählen):

  • Die Geschichte des Großherzogtums Luxemburg: Entstehung eines Nationalstaates im 19. Jahrhundert;
  • Die Geschichte des Großherzogtums Luxemburg: Luxemburg im 20. Jahrhundert;
  • Die Geschichte der europäischen Einigung: Luxemburg und der europäische Einigungsprozess von 1945 bis 2006;
  • Die luxemburgischen Institutionen auf kommunaler Ebene;
  • Wirtschaftspolitik: Die Wirtschaftsstrukturen des Großherzogtums Luxemburg;
  • Das Berufsleben: Arbeitsrecht in Luxemburg;
  • Der soziale Zusammenhalt: Prinzip und System der Sozialversicherung in Luxemburg;
  • Die Presse: Medien in Luxemburg: Presse und Kommunikation.


Aus organisatorischen Gründen werden die Veranstaltungsorte und -termine sowie die Sprachen, in denen die Kurse abgehalten werden (Luxemburgisch, Deutsch, Französisch, Englisch, Portugiesisch), nicht mehr veröffentlicht. Die Kurse finden während des gesamten Schuljahres (außer in den Schulferien) je nach Zahl der Anmeldungen statt.

Die Bewerber können sich allerdings schon vorab zu diesen Kursen anmelden, indem sie das ordnungsgemäß ausgefüllte Anmeldeformular per Post an die weiterführende Schule ihrer Wahl schicken. Dieses Formular kann direkt auf dem eigenen Computer ausgefüllt und anschließend ausgedruckt werden. Außerdem kann das Anmeldeformular auf telefonische Anfrage unter einer der folgenden Telefonnummern per Post zugeschickt werden: 247-85232 oder 247-85153.

Die Schule setzt sich mit den Betroffenen in Verbindung, sobald die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung eines Kurses in Staatsbürgerkunde ausreicht. Die Bewerber erhalten ein Schreiben von der Schule, in dem sie über die Veranstaltungsorte und -termine (Daten und Uhrzeiten) der Kurse informiert werden.

Bewerber, die weitere Informationen über die Kurse in Staatsbürgerkunde wünschen und sich zu diesen Kursen anmelden wollen, können:

  • entweder auf den Internetseiten des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend oder Lifelong-learning mehr erfahren;
  • oder sich bei der Abteilung für Erwachsenenbildung des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend erkundigen:
    Anschrift: 29, rue Aldringen, L-1118 Luxemburg
    Telefonnummer: (+352) 247-85100
    Faxnummer: (+352) 247-85113

Modalitäten für den Antrag auf Angleichung von Nachname und Vorname(n)

Zusammen mit der Einbürgerung kann der Bewerber ebenfalls die Angleichung seines Nachnamens und/oder seines (seiner) Vornamen(s) gemäß dem Gesetz vom 7. Juni 1989 über die Angleichung der Nachnamen und Vornamen von Personen, die die luxemburgische Staatsangehörigkeit erwerben oder wiedereingebürgert werden möchten, beantragen. Dazu kann er das entsprechende Antragsformular verwenden (ebenfalls verfügbar auf der Internetseite des Justizministeriums - Rubrik Informationsblätter und Formulare).

Bei der Angleichung eines Nachnamens wird dieser so verändert, dass er keine ausländischen Merkmale mehr aufweist. Bewerber mit mehrteiligen Nachnamen können die Anerkennung eines der Namensbestandteile als Nachname und dessen Angleichung beantragen.

Bei der Angleichung eines Vornamens wird dieser durch einen in Luxemburg gebräuchlichen Vornamen ersetzt. Bei Fragen zur Angleichung des Nachnamens und des (der) Vornamen(s) sollte sich der Bewerber vor Antragstellung an die Gemeindeverwaltung seines Wohnortes bzw. an die Staatsangehörigkeitsabteilung (Service de l'Indigénat) des Justizministeriums (Ministère de la Justice) wenden.

Widerspruch gegen einen ablehnenden Beschluss und Aberkennung der luxemburgischen Staatsangehörigkeit

Gegen einen Ministerialerlass zur Ablehnung eines Einbürgerungsantrags kann der Bewerber innerhalb einer First von 3 Monaten ab Zustellung des Erlasses Widerspruch vor dem Verwaltungsgericht einlegen.

Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts kann gegebenenfalls innerhalb einer Frist von 40 Tagen nach Zustellung des Urteils durch die Geschäftsstelle des Verwaltungsgerichts vor dem Verwaltungsgerichtshof Berufung eingelegt werden. Zwecks Vertretung vor dem Verwaltungsgericht sowie vor dem Verwaltungsgerichtshof ist ein Anwalt am Gerichtshof zu bestellen.

Aberkennung der luxemburgischen Staatsbürgerschaft

Einer Person, welche die luxemburgische Staatsbürgerschaft erworben hat, kann diese wieder aberkannt werden, sofern sie dadurch nicht staatenlos wird:

  • falls sie die luxemburgische Staatsbürgerschaft durch falsche Angaben, Betrug oder Verschweigen wichtiger Tatsachen erlangt hat;
  • falls sie die luxemburgische Staatsbürgerschaft durch Fälschung bzw. den Gebrauch gefälschter Urkunden oder durch Namensanmaßung erlangt hat, soweit sie durch einen rechtskräftigen Gerichtsbeschluss einer dieser Straftaten für schuldig befunden wurde.

Zuständige Kontaktstellen

Ministerium der Justiz
13, rue Erasme
Centre Administratif Pierre Werner / Kirchberg
L-2934 - Luxemburg
Großherzogtum Luxemburg
Tel Staatsangehörigkeitsnachweis - (+352) 247-84532 / 88525; Einbürgerung – (+352) 247-84028 / 88521; Option – (+352) 247-84545 / 84051; Sekretariat – (+352) 247-84547 / 84538
Fax (+352) 26 20 27 59
E-Mail Nationalite@mj.public.lu

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag (außer an Feiertagen) von 8.30 bis 11.30 Uhr und von 14.30 bis 16.00 Uhr (spezielle Öffnungszeiten in der Weihnachtszeit und den Sommerferien)